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Michael Kersting hat Platz genommen auf dem WFG-Chefsessel
Michael Kersting hat seinen neuen Arbeitsplatz bezogen: Seit dem 1. November ist er Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen (WFG). Der 38-Jährige übernimmt die Verantwortung für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Ahlen und folgt damit auf die kommissarische Leitung durch Interimsgeschäftsführer Dirk Schlebes und Prokurist Matthias Panick. Die ersten Tage waren bereits gut gefüllt mit Unternehmensbesuchen, Gesprächen und dem Einrichten seines Büros an der Beckumer Straße.

Michael Kersting (3.v.l.) hat seine Arbeit als WFG-Geschäftsführer aufgenommen. In Ahlen begrüßten ihn (v.l.) Timm Ostendorf, Matthias Panick, Matthias Harman.
„Volles Programm“, beschreibt Kersting seinen Einstieg. Erste Firmenbesuche sind bereits absolviert, weitere Termine vereinbart. Eine konkrete Vorstellung vom neuen Wirkungsort hat er dabei schon gewonnen. „Ahlen ist ein Standort, an dem etwas passiert“, sagt der neue WFG-Geschäftsführer. Er sehe viel Potenzial in der Stadt und freue sich darauf, dieses gemeinsam mit den Unternehmen und den örtlichen Akteuren weiterzuentwickeln. Vieles sei bereits „in der Mache“, auf das man sich freuen dürfe. Zur Begrüßung hatte Bürgermeister Matthias Harman, zugleich Vorsitzender des WFG-Aufsichtsrates, ein besonderes Geschenk für den neuen Geschäftsführer dabei: eine Miniatur des Mammuts, das unweit der WFG an der Beckumer Straße steht. Die Figur auf dem Schreibtisch solle Kersting daran erinnern, wie wichtig der enge Austausch mit den Unternehmen und den Menschen sei, die sich in Ahlen engagieren. „Überall sind welche, die etwas bewegen wollen“, betonte Harman. Eine Hauptaufgabe des neuen WFG-Chefs sei es, diese Kräfte zusammenzuführen und ihre Ideen gezielt voranzubringen.
Auch mit den Mietern des „gdz Office+“, in dem die WFG ihren Sitz hat und Räumlichkeiten an Unternehmen vermietet, ist Kersting bereits ins Gespräch gekommen. Der erste Eindruck: „Spannend, was hier alles gemacht wird.“ Bei seinen neuen Kolleginnen und Kollegen von der WFG habe er Menschen mit Begeisterung kennengelernt. Auf die Zusammenarbeit freue er sich sehr. Zugleich bedankte er sich bei Matthias Panick, der das operative Geschäft der Gesellschaft in den vergangenen Monaten kommissarisch geführt hatte. Eine zentrale Herausforderung sieht Kersting darin, Ahlen als Wirtschaftsstandort stärker nach außen sichtbar zu machen. „Ahlen muss besser verkauft werden, damit der Standort für potenziell ansiedlungswillige Unternehmen besser erkennbar wird“, formuliert er seinen Anspruch. Dabei gehe es nicht allein darum, die wirtschaftlichen Standortvorteile Ahlens herauszustellen. Auch die Lebensqualität und das kulturelle Angebot für die Freizeit spielten eine Rolle.
Das unterstreicht ebenso Timm Ostendorf, Vorsitzender des WFG-Mitgesellschafters Pro Ahlen. Für Beschäftigte müsse erkennbar sein, was die Stadt zu bieten habe, wenn der Arbeitsanzug abgelegt und der Feierabend begonnen habe. Das sei eine wichtige Aufgabe des Stadtmarketings. „Wenn wir das schaffen, haben wir viel erreicht“, sagt Ostendorf. Dass Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus dabei eng zusammenspielen müssen, gehört für Kersting zu den besonderen Reizen seiner neuen Tätigkeit. Schon jetzt nehme er eine gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ahlen, Pro Ahlen, dem Aufsichtsrat und dem WFG-Team wahr.
Die Wahl auf Kersting fiel in einem mehrstufigen Auswahlverfahren, in dem er sich aus ursprünglich 170 Bewerberinnen und Bewerbern durchsetzte. Der studierte Musik-, Medien- und Kommunikationswissenschaftler bringt berufliche Erfahrung aus dem Stadt- und Standortmarketing mit. Zuletzt war er Geschäftsführer der Moers Marketing GmbH. An der neuen Aufgabe in Ahlen reizt ihn insbesondere die Verbindung unterschiedlicher Bereiche: Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus würden sich hier „die Klinke in die Hand geben“. Dieser Mix sei eine „Topvoraussetzung“, um den Standort ganzheitlich weiterzuentwickeln.
Quelle: Redaktionelle Verantwortung // Redaktion Stadtportal Ahlen