Thematisiert wurde ausführlich die personelle und finanzielle Ausstattung der WFG und die Zusammenarbeit mit Pro Ahlen e.V. Einig war man sich aber vorab in der Einschätzung, dass dem Verein über die Möglichkeit der Mitarbeit im Aufsichtsrat eine hervorragende Plattform geboten werde. Die Berichte über aktuelle Entwicklungen in den Geschäftsbereichen Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus wurden sehr interessiert aufgenommen. Positiv sieht man die Entwicklung des "Masterplanes Innenstadt - MAI", der mit der Vorlage des Abschlußberichtes übergeht in die Erarbeitung eines "integrierten Handlungskonzeptes" für die Innenstadt, wobei die Absicht einer auch kleinteiligen Betrachtung der Quartiere Nordstraße, Hellstraße/Im Kühl und Wandmacherstiege begrüßt wird.
Der Geschäftsführer der WFG Peter Vaerst ging überhaupt sehr vertieft auf das Thema Stadtentwicklung ein und trug seinen Wunsch nach einer selbstbewussteren, umsetzungsorientierten Strategie vor. Breiten Raum fand auch das Thema "Landesgartenschau". Das von der Geschäftsleitung vorgestellte Konzept unter dem Slogan: "Alte Wurzeln - Junges Grün" will die Zechensiedlung als Gartenstadt reaktivieren und neben der Wiederbegrünung der Straßenzüge in einer festgelegten Zahl von Hausgärten aufzeigen, wie man hausnahes Grün für die individuelle Nutzung optimal gestaltet und damit ein Beispiel für sehr viele Siedlungen in NRW geben. Das nahegelegene Zechenareal mit seinen Potenzialen für die Freizeitgestaltung und das Arbeiten im Grünen sollen ebenso integriert werden, wie eine Leistungsschau der Gärtnereien und Landschaftsbaubetriebe nach dem Muster der "Ahlener Woche". Natürlich setzt man auch auf die optimale Anbindung an die überregionalen Fahrradrouten und will speziell den Fahrradtouristen als Besucher anlocken.
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller sagte zu, den Vorschlag in die weiteren Überlegungen einzubeziehen. Zur nächsten Aufsichtsratssitzung wurde wieder ein Betriebsbesuch in Ahlen verabredet.