
Carlo Pinnschmidt (m.) sitzt bald im Boot der WFG. Peter Schmidt und Jörg Stegemann (v. r.) haben den neuen Projektleiter für das Stadtmarketing an Bord geholt.
Seit zehn Jahren betreibt der 48-jährige eine Veranstaltungsagentur, in deren Händen unter anderem die reibungslose Durchführung der alle zwei Jahre stattfindenden „Neuen Ahlener Woche“ lag. Aus dem operativen Geschäft werde er sich jetzt herausziehen, um sich „mit einhundertzwanzig Prozent“ auf die neue Stelle zu konzentrieren.
Ab dem 1. März werden bei Pinnschmidt die Fäden für das Stadtmarketing zusammenlaufen. Er folgt dann seinem in den Ruhestand tretenden langjährigen Vorgänger Hery Klas, der das Geschäftsfeld fast ein Jahrzehnt lang bei der WFG erfolgreich beackerte. Für Jörg Stegemann ist das pulsierende Stadtmarketing eines der Kennzeichen von Ahlen. Unter Carlo Pinnschmidt werde sich das nicht ändern, weil der neue Mann im WFG-Boot die Strukturen kenne und gut vernetzt sei. „Er denkt unternehmerisch und hat schon diverse Projekte mit der WFG begleitet“, freut sich der Geschäftsführer, dass eine lange Einarbeitungszeit deswegen wegfalle.
Mittelfristig werde sich das Stadtmarketing stärker mit der Förderung touristischer Strukturen verzahnen, kündigte Jörg Stegemann an. Da innerhalb der folgenden fünfzehn Monate drei Mitarbeiter ausscheiden werden, verändere sich die Unternehmenskultur zwangsläufig. Auch für Peter Schmidt als Vorsitzendem des Stadtmarketingvereins „Pro Ahlen“ müssen die Dinge in Bewegung bleiben. Man habe in Ahlen „Highlights“, die die Stadt bekannt machen. „Aber wir müssen diese langsam weiterentwickeln und der Zeit anpassen“, denkt Schmidt zum Beispiel an den weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten „Pöttkes- und Töttkenmarkt“.
Gutes noch besser zu machen, dafür lässt sich der studierte Sozialpädagoge Pinnschmidt gerne einbinden. „Ich habe mich dieses Jahr auf den Weihnachtsmärkten schon mit einem anderen Blick als sonst bewegt“, weiß der studierte Sozialpädagoge, welche Baustellen auf ihn warten.