1. Ahlener Beratergipfel

Der 1. Ahlener Beratergipfel wurde am Montag, den 21.6.2010 im Gründer- und Dienstleistungszentrum erfolgreich durchgeführt.


"Wenn Spitzenreferenten auf Spitzenberater treffen, kann man mit Fug und Recht von einem Gipfeltreffen sprechen", so leitete Peter Vaerst, Geschäftsführer der WFG seine einführenden Worte zum 1. Ahlener Beratergipfel ein. Zu diesem Treffen haben sich 30 Vertreter der örtlichen Banken und der steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe auf Einladung der WFG im GDZ an der Beckumer Straße eingefunden. Schwerpunktmäßig wurden die Probleme aus der Wirtschaftskrise und die zahlreichen Maßnahmen zur Förderung der örtlichen Wirtschaft durch Konjunkturprogramme und allgemeine Instrumente der Wirtschaftsförderung besprochen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller war der Vortrag von Frau Beate Kautzmann, 1. Bevollmächtigte der Industriegewerkschaft Metall, Oelde-Ahlen, von besonderem Interesse. Dargestellt wurde die erfolgreiche Rolle der Gewerkschaften bei der Umsetzung der einzelnen Konjunkturpakete der Bundesregierung. Ohne die intensive Mitarbeit der Betriebsräte in den einzelnen Firmen bei der Durchführung von Kurzarbeit und der Gewährung entsprechender Fördermittel wäre der Erhalt zahlreicher Arbeitsplätze nicht möglich gewesen. Auch die kooperative Mitarbeit in Fragen der tariflichen Gestaltung sowie bei Effizienzverbesserungen in betrieblichen Abläufen wurde vorgestellt.

Als guter Bekannter der örtlichen Bankenvertreter erwies sich Klaus Hüttmann, Prokurist der NRW.Bank aus Münster. Die NRW.Bank ist die Förderbank des Landes NRW, alle öffentlichen Fördermittel müssen bekanntlich im sogenannten Bankenverfahren über die Hausbank beantragt werden. Herr Hüttmann stellte die einzelnen Geschäftsfelder vor, immerhin ist die NRW.Bank die drittgrößte Förderbank in Europa. Schwerpunkt seines Vortrages waren selbstverständlich die bankspezifischen Förderprogramme, der NRW.Bank-Gründungskredit und der NRW.Bank-Mittelstandskredit.

Über ergänzende Förderinstrumente berichtete Manfred Nienhaus, Prokurist der gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf. Als vom Land zertifiziertes Startercenter werden Existenzgründer und junge Unternehmen umfassend beraten. Aus Mitteln des Beratungsprogramms Wirtschaft können differenzierte Unternehmenskonzepte finanziert werden. Die gfw informiert weiterhin über ihre Einbindung in das Netzwerk "Europe Direct" über die Förderprogramme und Richtlinien der Europäischen Union.

Im Anschluß an die Vorträge hatten die Teilnehmer Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss Fragen zu stellen und Informationen auszutauschen. Man kam überein, diese Veranstaltungsreihe fortzusetzen.