Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Kreis Warendorf ist nach wie vor sehr problematisch. Im Jahre 2009 stehen 2.385 Ausbildungsplatzsuchenden nur 1.652 Lehrstellen gegenüber. Trotz geringer werdender Nachfragezahlen ist die Versorgung mit Ausbildungsplätzen vor allem in der Stadt Ahlen unzureichend. Die WFG unterstützt in diesem Aufgabenbereich eine breit angelegte Initiative als "Ahlener Ausbildungskonferenz" unter Einbeziehung verschiedener Institutionen. Unter Vorsitz von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller sind u.a. die Agentur für Arbeit, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter und Mitglieder der Ratsfraktionen vertreten.
Wichtigster Ansprechpartner für Fragen zur Schaffung von Ausbildungsstellen ist die Agentur für Arbeit. Auf ihrer Internetseite www.arbeitsagentur.de stehen nicht nur umfassende Informationen zum Thema Ausbildung, sondern auch eine bundesweite Lehrstellenbörse und Förderprogramme zur Schaffung bestimmter Ausbildungsplätze.
Neue Serviceangebote zur Schaffung von Ausbildungsplätzen bietet die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft auf den Internetseiten www.ausbilden-waf.de, u.a. mit dem neuen Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER. Hilfestellungen werden bei der Schaffung von Verbundausbildungen geboten. In einem Ausbildungsnetzwerk von Schulen, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Wirtschaftsförderungen und Verwaltungen soll eine bessere Gestaltung des Übergangs von der Schule zum Beruf erfolgen.
Informationen und Links der wichtigsten Ansprechpartner und Institutionen:
Die IHK Nordwestfalen bietet auf ihrer Internetseite www.ihk-nordwestfalen.de ausbildungswilligen Betrieben eine umfangreiche Lehrstellenbörse an. In einem Lehrstellenatlas werden für das gesamte Münsterland Ausbildungsbetriebe dargestellt, die noch Plätze anbieten. Gleichzeitig haben Jugendliche die Möglichkeit, ihren Ausbildungswunsch darzustellen. Tagesaktuelle Informationen über das Ausbildungsstellenangebot und die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen liefert die Internetseite www.aubi-plus.de. Darüber hinaus werden Tipps und Informationen für Berufsstarter in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur aufbereitet.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (www.mags.nrw.de) hat ein breites Angebot für ausbildungsplatznachfragende Jugendliche geschaffen. Ebenfalls können Jugendliche unter dem Portal Jugend, Arbeit und Ausbildung umfangreiche Informationen zur Berufswahl und über das Arbeitsleben erhalten.
Darüber hinaus informiert das Ministerium über die aktuellen Maßnahmen des Ausbildungskonsenses NRW auf den Seiten www.arbeit.nrw.de. Hier erhalten Unternehmen Informationen über neue Formen der partnerschaftlichen Ausbildung und der Verbundausbildung. Dargestellt werden ebenfalls neue Berufsfelder und neue Modelle des Zusammenwirkens von Berufsschulen und Betrieben. Zusätzlich wird ein Überblick über die wichtigen und hoch dotierten Fördermöglichkeiten des ESF Europäischen Sozialfonds angeboten.
Zur Erschließung des Ausbildungsplatzpotentials von Unternehmen ausländischer Herkunft dient die Koordinierungsstelle-Ausbildung Kausa (www.kausa.de), ein Gemeinschaftsprojekt der Kammern. Die geringen Ausbildungsquoten von ausländischen Unternehmen sollen von den KAUSA-Beratern gesteigert werden. Mit fremdsprachlichen Informationsbroschüren können viele Betriebe erreicht werden.